
Anstehende Veranstaltung:
7. Schlossgespräch
05. Februar 2026
Der Förderverein Schloss Dätzingen e.V.
lädt im Rahmen der Schlossgespräche zum
Vortrag von Götz Graf Bülow von Dennewitz ein:
„Königliche Hofjagden im Schönbuch und die Jagd
bei Dätzingen im Jahre 1810″
Bisherige Veranstaltungen:
„Restaurierung des Adelsfriedhofs im Park von Schloss Dätzingen“

Neben der baulichen Erhaltung will der Förderverein auch die Geschichte des Schlosses und seiner Persönlichkeiten insbesondere im 19. und frühen 20. Jahrhundert – also in der Zeit nach den Maltesern – lebendig halten. Im Mittelpunkt des Abends stand daher auch der Bericht über das bewegte Leben des Grafen Carl Ludwig Emanuel von Dillen, einst einflussreicher Minister am Hof König Friedrichs I. von Württemberg, dessen Karriere unter dem Nachfolger von König Friedrich ein abruptes Ende fand.

„Carl Maria von Weber“ (Eine Kooperation mit dem Kulturkreis Grafenau)

War Weber in Schloss Dätzingen ? Gab es Aufführungen seiner Werke in Dätzingen ? Der Musikwissenschaftler Dr. Ulrich Köppen ging dieser Frage genauer auf den Grund.
Dazu erklangen Arien, Klavier- und Kammermusik von C.M.v.Weber. Der Klarinettist Markus Heeb spielt Webers „Grand Duo“ op.48 sowie die „Silvana-Variationen“ für Klarinette und Klavier. Begleitet wird er von Michael Kuhn am Klavier, der mit Webers berühmter „Aufforderung zum Tanz“ sowie dem „Rondo brillante op.62 auch zwei Klavierstücke spielt. Abgerundet wird das Musikprogramm durch die Arie „Leise, leise“ aus dem Freischütz sowie zwei Liedern aus Webers reichhaltigem Liedschaffen. Solistin ist Sarah Berendt.
Lesen Sie hier den Presseartikel zur Veranstaltung.
„Die Johanniter in Dätzingen – Geschichte, Ereignisse, Persönlichkeiten“


Besonders spannend war die Beantwortung der Frage, welcher Maler hinter den Gemäldeveduten im Maltesersaal stecken würde. Forschungen von Freller kamen zu dem Ergebnis, dass es wohl ein Sprössling einer Adelsfamilie aus Piemont war, dessen Name in den alten Ordenslisten geführt ist: Giorgio Masino di Valperga.

„Des Königs neue Schlösser – Schlösser geistlicher Herren als Beutegut in Württemberg“
(Eine Kooperation mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Ortsgruppe Stuttgart)

„Des Königs neue Schlösser – Schlösser geistlicher Herren als Beutegut in Württemberg“ war denn auch der Titel des Vortrags von Prof. Brüser. Friedrich, der Dicke, Württembergs erster König, wollte zunächst gar nicht nach Württemberg. Er verfolgte wie sein Vater eine militärische Laufbahn am Hofe Friedrichs des Großen.
Allerdings, so machte der Vortrag auch deutlich, profitieren wir heutigen Nachfahren durch herrliche Parks, Wälder und prächtige Gebäude von den nicht immer ganz friedfertigen Entwicklungen der früheren Jahrhunderte.

Illustriert hatte Prof. Brüser seinen kurzweiligen und keineswegs historisch trockenen Vortrag mit Fotografien der prächtigen Gebäude, aber auch einigen historischen Darstellungen. Er führte anschaulich aus, dass die verschiedenen Immobilien nicht immer nur Wohnung und Herrschaftssitz der adeligen Damen und Herren und kirchlichen Würdenträger waren, sondern eine wechselvolle Geschichte hinter sich hatten, denn sie waren und sind auch Kaserne, Museum, Jugendherberge, Bildungseinrichtungen und Verwaltungssitz. Anschaulich erläuterte er auch die historischen Hintergründe der wechselvollen Geschichte.

„Die Schlacht bei Döffingen“
(Eine Kooperation mit der Bürger-Stiftung-Grafenau)

Lesen Sie hier den Presseartikel zur Veranstaltung.
Vortrag zum Thema Digitalisierung
(Moderation: Jan-Philipp Schlecht, Chefredakteur Kreiszeitung Böblinger Bote)


„Boris Johnsons Ahnherr, Friedrich der Dicke, König von Gottes und Napoleons Gnaden.“

Das Interesse war so groß, dass der Maltesersaal aus allen Nähten platzte und die Publikumsstühle bis in den Flur gestellt werden mussten. Die Zuhörer haben ihr Kommen sicherlich nicht bereut, immer wieder wurden die humorvollen Geschichten und Geschichtchen durch spontane Lacher wohlgefällig aufgenommen.

